Federringe Form A, aufgebogen DIN 127-A
Federringe Form A, aufgebogen DIN 127-A

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Federringe Form A (aufgebogen) nach DIN 127-A zur Sicherung von Schraubenverbindungen gegen selbsttätiges Lösen. Die aufgebogene Ausführung bietet eine federnde Vorspannung und verhindert das Lockern durch Vibrationen.
Eigenschaft Wert
Material Edelstahl A2 1.4310 (Federstahl) / A4 / Duplex
Norm DIN 127-A
Kopfform Federring aufgebogen
Gewinde Innengewinde entsprechend
Anwendung Sicherung von Schraubenverbindungen
Kategorie: Sicherungselemente

Federringe Form A, aufgebogen DIN 127-A

Federringe Form A nach DIN 127-A sind bewährte Sicherungselemente zur Verhinderung des selbsttätigen Lösens von Schraubenverbindungen. Die aufgebogene Form A erzeugt eine federnde Vorspannung, die kontinuierlichen Kontakt zwischen Schraube und Gegenstück gewährleistet und damit das Lockern durch Vibrationen und dynamische Belastungen verhindert.

Konstruktionsmerkmale

Der Federring weist eine charakteristische spiralförmige Öffnung auf, bei der das eine Ende über das andere aufgebogen ist. Diese Konstruktion erzeugt eine progressive Federkennlinie, die beim Zusammendrücken eine definierte Rückstellkraft aufbaut. Die scharfen Kanten graben sich leicht in die Oberflächen der zu verbindenden Teile ein und schaffen zusätzliche mechanische Sicherung. Der Ringquerschnitt ist rechteckig ausgeführt und gewährleistet gleichmäßige Spannungsverteilung.

Materialqualitäten

Edelstahl A2 / Federstahl (1.4310) bietet gute Korrosionsbeständigkeit für Standard-Anwendungen und weist ausreichende Federeigenschaften für normale Betriebstemperaturen auf. Die Werkstoffeigenschaften gewährleisten zuverlässige Funktion in trockenen und leicht feuchten Umgebungen. Edelstahl A4 (1.4401) mit höherem Molybdängehalt zeigt verbesserte Korrosionsbeständigkeit gegen Chloride und aggressive Medien. Beide Materialien haben im Vergleich zu Federstahl reduzierte Federkraft, bieten jedoch deutlich bessere Korrosionsbeständigkeit.

Anwendungsgebiete

Federringe finden breite Anwendung bei der Sicherung von Sechskantschrauben, Zylinderschrauben und Muttern in der allgemeinen Maschinentechnik, im Apparatebau und bei Konstruktionsverbindungen. Besonders geeignet für Anwendungen mit mäßigen Vibrationsbelastungen, Gehäuseverschraubungen, Flanschverbindungen und überall dort, wo eine kostengünstige Lösungssicherung erforderlich ist. Häufig eingesetzt in der Elektrotechnik, im Automobilbau und bei Haushaltsgeräten.

Technische Vorteile

Die aufgebogene Form A bietet gleichmäßige Kraftverteilung und zuverlässige Lösungssicherung bei einfachster Montage. Die spiralförmige Geometrie ermöglicht kontrollierten Kraftaufbau beim Anziehen und verhindert plötzliches Nachgeben. Die scharfen Kanten schaffen definierte Eingriffspunkte ohne Beschädigung der Hauptverbindung. Kostengünstige Standardlösung mit breiter Verfügbarkeit in allen gängigen Größen.

Montagehinweise

Der Federring wird zwischen Schraubenkopf oder Mutter und dem zu befestigenden Bauteil eingelegt. Beim Anziehen sollte die Schraube soweit angezogen werden, dass der Ring zusammengedrückt wird und seine federnde Wirkung entfaltet. Übermäßiges Anziehen kann zur Beschädigung des Rings führen. Die scharfen Kanten sollten zur weicheren Oberfläche zeigen, um optimale Eingriffswirkung zu erzielen. Bei wiederholter Demontage sollte der Ring erneuert werden.

Funktionsweise

Bei der Montage wird der Federring axial zusammengedrückt, wodurch sich die Ringöffnung verkleinert und eine Rückstellkraft aufgebaut wird. Diese Federkraft wirkt kontinuierlich gegen die Lockerungsrichtung und hält die Verbindung unter Vorspannung. Die aufgebogenen Enden graben sich bei Relativbewegungen in die Oberflächen ein und schaffen zusätzlichen Formschluss. Bei Vibrationen wird die Lockerungsbewegung durch die konstante Federkraft kompensiert.

Anwendungsgrenzen

Federringe nach DIN 127-A sind nicht für hochdynamische Anwendungen oder starke Dauervibrationen geeignet, da sie bei extremen Belastungen ihre Federkraft verlieren können. Die scharfen Kanten können weiche Oberflächen beschädigen oder Kerben erzeugen. Bei korrosiven Umgebungen ist die Materialauswahl kritisch, da Korrosion die Federeigenschaften beeinträchtigen kann. Hohe Temperaturen reduzieren die Federkraft erheblich. Die Norm DIN 127 wurde ersatzlos zurückgezogen, die Artikel sind jedoch weiterhin verfügbar.

Qualitätsmerkmale

Präzise Fertigung entsprechend der ursprünglichen DIN 127-A Spezifikationen mit definierten Toleranzen für Innen- und Außendurchmesser sowie Ringdicke. Gleichmäßige Oberflächenqualität ohne Risse oder Einschlüsse, die die Federeigenschaften beeinträchtigen könnten. Kontrollierte Federkennlinie mit reproduzierbaren Kraft-Weg-Charakteristiken. Werkstoffprüfung garantiert die chemische Zusammensetzung und mechanischen Eigenschaften des verwendeten Edelstahls.
Technische Zeichnung Federringe Form A DIN 127-A

Abmessungen

Nenngröße für Gewinde d1 (mm) d2 (mm) h min. (mm) s (mm) b (mm)
3 M3 3,1 6,2 1,9 0,8 1,3
4 M4 4,1 7,6 2,1 0,9 1,5
5 M5 5,1 9,2 2,7 1,2 1,8
6 M6 6,1 11,8 3,6 1,6 2,5
8 M8 8,1 14,8 4,6 2,0 3,0
10 M10 10,2 18,1 5,0 2,2 3,5
12 M12 12,2 21,1 5,8 2,5 4,0
16 M16 16,2 27,4 7,8 3,5 5,0
20 M20 20,2 33,6 8,8 4,0 6,0

Technische Spezifikationen

Material
Edelstahl A2 / A4
Norm
DIN 127-A (ersatzlos zurückgezogen)
Ausführung
Form A aufgebogen
Funktionsweise
Federnde Vorspannung
Oberflächenbehandlung
Blank
Querschnitt
Rechteckig
Anwendung
Sicherung gegen Lösen
Montage
Zwischen Schraube und Bauteil
Korrosionsbeständigkeit A2
Gut (normale Umgebung)
Korrosionsbeständigkeit A4
Sehr gut (marine Umgebung)
Temperaturbereich
-50°C bis +200°C
Federverhalten
Reduziert gegenüber Federstahl

Hersteller

ökostromhelden GmbH
Draustr. 54a
64347 Griesheim
info@edelstahl-a2.de
Durchmesser für M3 | für M4 | für M5 | für M6 | für M8 | für M10 | für M12 | für M16 | für M20
Material A2 (1.4310) / Federstahl

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